Das Eisbergmodell in der Kommunikation: Wirkung unter der Oberfläche
Jeder kennt das: Wenn Menschen miteinander reden, kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Das ist besonders ärgerlich, wenn klare Worte gebraucht werden. Die Ursachen dafür liegen meist unter der Oberfläche, auf der sogenannten Beziehungsebene. Genau hier setzt das Eisbergmodell (engl. Iceberg Theory) an: Das Eisbergmodell, oder auch Eisberg-Modell, ist ein Kommunikationsmodell, das nicht nur im Coaching oder in der Psychologie, sondern auch im Unternehmenskontext wertvolle Einblicke bietet.
Besonders in der zwischenmenschlichen Kommunikation von HR-Verantwortlichen, Führungskräften und Mitarbeitern hilft das Modell dabei, Konflikte und Missverständnisse besser zu verstehen und gezielt zu entschärfen. Wer das Eisbergmodell kennt, kann Gespräche bewusster und erfolgreicher steuern, weil er erkennt, was unausgesprochen mitschwingt.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Eisbergmodell ist ein Kommunikationsmodell, das beschreibt, dass lediglich 20% der zwischenmenschlichen Kommunikation sichtbar ist. Der erheblich größere Teil von 80% ist unsichtbar. Ähnlich wie bei einem Eisberg ist der größte Teil unsichtbar (unter Wasser).
- Es unterscheidet die sichtbare sowie bewusste Sachebene und die unsichtbare, unbewusste und emotionale Beziehungsebene.
- Es spielt auch in der Arbeitswelt eine große Rolle, da viele Probleme nicht auf der Sachebene entstehen, sondern durch zwischenmenschliche Missverständnisse. Es können Konflikte in Teams und Unternehmen vermieden werden. So hilft das Eisbergmodell, Kommunikation zu erleichtern.
